Fasten: Veränderung auf Zeit (Taskinator 6)

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Das erste Mal seitdem ich als Drittklässler im Kommunionsunterricht war, versuche ich, wieder zu “Fasten”.
Will heißen: Für eine Zeitspanne auf etwas verzichten, was zur Gewohnheit geworden war.
Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, wie es damals funktioniert hat.

Ich habe mir vorgenommen, sechs Wochen auf Alkohol zu verzichten.
Die Hypothese ist, dass mir das nicht besonders schwer fällt, aber die Gewohnheit bestand halt in dem Bier nach dem Sport oder den Wein mit der Ehefrau zum Lesen am Abend.

Der Vorteil des zeitlich begrenzten Verzichts ist so psychologisch wie sozial:
Psychologisch kann man sagen “Ich gebe es ja auch nicht ganz auf, nur für ein paar Wochen.”, und einem latenten sozialen Druck kann man begegnen mit einem “Ich haben mir vorgenommen, sechs Wochen lang dies oder jenes zu lassen.”

Und wenn es schief gehen sollte, ist man ja auch nicht ganz gescheitert und kann nach sechs Wochen neu anfangen (oder schon früher).
Wenn es aber klappt und Sie eine positive Veränderung verspüren, dann ist es ja nicht ausgeschlossen, dass sich Ihr Verhalten auch langfristig diesem positiven Gefühl anpasst, das Sie sich nun ‘erfastet’ haben.

Ich jedenfalls habe nach weniger als einer Woche “fasten” schon deutlich abgenommen wo vorher das Gewicht stagnierte.

Wichtig: Sie müssen ja diese “Aktion” nicht auf die Fastenzeit beschränken und können so mehrmals im Jahr posituve Veränderungen anstoßen.


Balancing mit der Wiedervorlage (Taskinator 5)

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Egal, ob Sie die 43-Folders benutzen, einen Kalender, Onlinetool oder ein anderes Wiedervorlagesystem:

 

Verwenden Sie doch die Wiederorlage, um sich die Mindmaps mit Ihren Rollen, Ihre Jahres- und Langzeitziele ins Gedächtnis zu rufen und zu aktualisieren. Grundsätzlich gilt dabei: Je weiter ein Ziel in der Zukuft ist, desto seltener brauchen Sie darüber nachzudenken, ob es insgesamt noch aktuell ist und ob es genügend Projekte gibt, die auf es hinarbeiten.

 

Projektlisten sieht man wöchentlich durch, Jahresziele monatlich, Rollen etwa vierteljährlich, Dreijahresziele mindestens jährlich und dem Leben eine Neuorientierung gibt man auch nicht “einfach so zwischendurch”. Hier sind es allerdings eher äußere – oder gravierende innere – Ereignisse, die Neuorienterungen anstoßen. Aber auch hier kann man alle paar Jahre fragen: Lebe ich noch “mein Leben mit meinen Zielen und Grundwerten”? Oder muss das eine dem anderen wieder angepasst werden?


Schlüsselwerkzeug: Papierkorb (Taskinator 4, Podcast)

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Was uns manchmal am Aufräumen hindert, ist ein zu kleiner Papierkorb. Mein Papierkorb ist eine Bananenkiste. Sie nimmt die Ergebnisse auch den größten Ausmist-Anfalls auf. Ganze Zeitschriften-Jahrgänge hat sie schon geschluckt.

Und wer richtig enthemmt wegwerfen will, der stellt gleich zwei Bananenkisten hintereinander unter den Schreibtisch. Ist die erste voll, wird zunächst die zweite gefüllt, erst wenn die ebenfalls voll ist, wird die zuerst gefüllte Kiste geleert und die als zweites gefüllte Kiste wird nach hinten geschoben. Nun dient die erste Kiste wieder so lange als Papierkorb, bis sie ebenfalls voll ist. So kann man unbesorgt wegwerfen und hat einige Tage “Müll-Puffer”, falls man doch etwas weggeworfen haben sollte, das man noch benötigt.


Life Balancing mit der Mindmap (Taskinator 3)

Als Podcast.

Die Worte: “Mein Leben” in die Mitte und außenrum verbunden mit Linien Ihre Rollen (Vater, Sohn, Freund, Marketingexperte, …) und Dinge, die Ihnen wichtig sind (Gesundheit, Kultur, …).

In die nächste Ebene könnten Sie dann schon Stichworte für konkrete Projekte schreiben: Ausflüge, Wandern, Schwimmen, Fortbildung, Oper.

Das ist dann eine optimale Basis für das Brainstorming und für erste “Next Actions”: Ausflüge mit wem und wohin? Wandern wo? (Wanderurlaub planen?), Fortbildung worin? Opernabo recherchieren?

So wird das Thema ‘Life Balance’ konkret umsetzbar.

Mindmapping kann Ihnen auch helfen, einen ersten Überblick über komplexe Projekte zu bekommen, versuchen Sie es einmal.
Es gibt sogar kostenlose Programme oder Onlinedienste, wie Freemind, Xmind oder Mindmeister, die Mindmaps malen können.

Was ist Ihr Mindmapping-Tipp?


Einkaufszettel für alles (Taskinator Podcast 2)

Als Podcast…

Eine der Besonderheiten des GTD-Systems sind die “Kontextlisten”. wenn man es genau nimmt sind sie nichts als die Übertragung des Prinzips “Einkaufszettel” auf das Selbstmanagement: Wo bin ich, wenn ich diese Aufgabe erledigen kann?

Mein Vorschlag:
Fangen sie mit folgendem Minimalset an Listen an:
– Büro/Arbeitsplatz
– zu Hause
– Unterwegs/Besorgungen

Dazu kommen dann die Listen
– “delegiert”
– “vielleicht irgendwann”
– und die Liste aller nicht abgeschlossenen Projekte

Dieses Minimalset kann man dann noch um “Besprechungslisten” ergänzen:
– Lebenspartner
– Team
– Chef

Listen, die hierüber hinausgehen, sollte man nur anlegen, wenn man feststellt, dass man bestimmte Aufgaben in einem vorhandenen Kontext nicht erledigen kann.
Manche finden praktisch:
– Anrufliste (d.h. ich habe nur ein Telefon)
– Computer online
– Computer offline
– oder Listen für bestimmte Städte (auch: wo man dort mal Essen gehen wollte)

Ob man diese Listen auf Papier führt (beispielsweise in einem A5-Ordner oder ais Einlegeblättern im Zeitplaner) oder elektronisch (z.B. mit Diensten wie Remember The Milk) ist reine Geschmackssache und oft eine Typfrage.

Welche Kontextlisten benutzen Sie? Und wo führen Sie sie?




Simplify-Prinzipien von Tiki

Leserakademie der Berliner Morgenpost mit Werner Tiki Küstenmacher – Teil 1 – TV Berlin Video
In dieser Ausgabe der Leserakademie der Berliner Morgenpost spricht Werner Tiki Küstenmacher im Axel-Spinger-Hochhaus zum Thema "simplify your life"

video Leserakademie der Berliner Morgenpost mit Werner Tiki Küstenmacher – Teil 1 – tvberlin, berliner morgenpost, leserakademie – videos TV Berlin Video.



GTD: Die Materialien – Getting Things Done


Menschen, die an meinen GTD-Workshops teilnhemen, verspreche ich immer einige Nachfolgeinfos, hier sind sie.

– Mein Kostenloser Mailservice zum getakteten (1 Kapitel/Woche) und kommentieren Lesen des GTD-Buches (Buchlinks s.u.)

GTD Diskussionsliste (Teilnahme kostenlos für TN an meinen kostenpflichtigen Workshops, für alle anderen gibt es einen sehr günstigen Privatzugang und einen akzetabel günstigen Businesszugang ;))

– mein Taskinator-Podcast http://taskinator.de

– Meine (am Schluss 12) Artikel zum Selbstmanagement bei Franziskaner Weißbier Einer u.a. ein Überblick über GTD.

GTD-Gruppe bei XING (in der ich moderiere)
– Slides eines frühen GTD-Vortrags von mir: gtd-sl.pdf

– Slides eines meiner Vorträge mit Audio:

Weiteres meist von mir:
Video meines Vortrags vom Barcamp Furtwangen
GTD Prezi-Präsi (Kurzversion der Präsenrtation aus dem Workshop ohne die Übungsteile)
eigene Ordner aus Altpapier basteln
– Meine GTD-Links bei Delicious
– Meine 2. GTDSession (nicht das ‘eigentliche’ Referat) beim Barcamp Cologne
Mein GTD-Artikel bei T3N
GTD-Einführung bei Schaltzeit-Blog

– Session: GTD beim Fucamp 2010
– Sesssion: “Entspannungstechniken” beim Fucamp 2010
semantic desktop

Div. Materialien und Programme:
OneNote (?) gab es da nicht mal was anderes? (Payware)
GTD-Forum
GTD Workflow-Grafik
– Noch 2 Grafiken: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Nat%C3%BCrliche_Planung.png , http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:GettingThingsDone.png
GTD Papierorganizer 1
GTD-Papierorganizer II (IMO besser)
Weekly Review Checklist
– Klassiker: Lotus Organizer noch mal Lotus Organizer
– MindManager (kooperiert mit David Allen): http://www.davidco.com/MindManager_event.php
Life Balance (Win, Mac, Palm (synchs)) (Payware, meine Empfehlung außer für Palm Treo 650, es gibt eine iPhoneversion nd ich hoffe auf eine Android-Version)
GTDTiddlyWiki
– Seiwert-Buch: Zeitmanagement mit Outlook
Backpack und GTD

Die erwähnten Bücher:

Auf Englisch:

Auf Deutsch:

Und Making it all Work, das neue Buch (bisher nur englisch):

Es gibt dann noch das Buch “Ready for Anything”, das man lesen kann, wenn man das Ganze vertiefen möchte.
Es enthält eher kürzere und abgeschlossene Texte.

Die ‘7 Habits’ von Covey auf Englisch:

First Things First von Covey (Schwerpunkt “Zeitmanagement”)

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Disclaimer

Oliver Gassner is not licensed, certified, approved, or endorsed by or otherwise affiliated with David Allen or the David Allen Company which is the creator of the Getting Things Done® system for personal productivity. GTD® and Getting Things Done® are registered trademarks of the David Allen Company. For more information on the David Allen Company’s products, please visit their website: www.davidco.com.

Zusatzinfo: Aktuell werden deutschsprachige Trainer noch gar nicht zertifiziert. Ich bin da in Kontakt.
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