Gewohnheiten der Unternhemer?

Disziplin ist überbewertet, Gewohnheiten gewinnen das Spiel.

Lifehacker hat 15 (angebliche?) Gewohnheiten von Unternehmern zusammengestellt.

Die meisten davon scheinen mir aber eher Charakterzüge oder Talente zu sein, an denen sich zwar sicher jeweils arbeiten lässt, das kommt mir aber doch eher schwieriger vor, als sich Gewohnheiten anzutrainieren.

Ich hab irgendwann im Januar – absichtlich nicht als Neujahrsvorsatz, angefangen alle 2-3 Tage aufs Trimmrad zu gehen. Zuerst dachte ich auch, ich solle maximal alle zwei Tage trainieren. Als mich ein Physiotherapeut beruhigte, dass 30 min auch täglich gehe, hab ich das gemacht.

Früher hatte ich Morgende vor und nach dem Sportabend (Volleyball) ausgelassen beim ‚Frühsport‘, das gab ich dann auf und war täglich auf dem Rad (es sei denn ich musste ziemlich früh los.

Doch irgendwann hatte ich dann sogar ‚vor dem Aufstehen‘ Bewegungsdrang und stieg irgendwann auch mal um halb sechs aufs Rad.

Gewohnheiten funktionieren. Wenn sie welche sind…


Wie sollte ich meinen Tag strukturieren? (Antwort)

Nun, so:

a) dieses Buch lesen
„Wie ich die Dinge geregelt kriege“ von David Allen

b) eine Balance finden zwischen
– das Aktuelle zuerst erledigen (nicht SO gut)
– Eingangskörbe ‚klären‘ (wie von Allen beschrieben)
– das Geklärte abarabeiten

c) herausfinden, welche Art von Arbeit (kreatives, operatives…) zu welcher Tageszeit am besten ‚flutschen‘ und die Kontextlisten (siehe Allen) entsprechend strukturieren (also z.B. in ‚Büro vormittag‘ und ‚Büro nachmittag‘ aufteilen

d) ggf die Pomodoro-Methode benutzen


100 Arten, Dinge (nicht) erledigt zu bekommen

Sicher, listen wie 100 Hacks To Get Things Done – The Ultimate Productivity List haben ein paar wirkich gute Tipps – die sich teilweise in den Büchern und Vorträgen von David ‚GTD‘ allen finden.

Was ihr Problem aber ist

a) sie sind unsystematisch

b) in der Zeit, in denen ich die Tipps umsetze, tue ich nichts

c) um meine Arbeit zu strukturieren, zu erfassen oder anzuarbeiten

Ich vergleiche das immer mit Modelleisenbahnen: ich tue so viel “ um die Arbeit herum“, dass ich gar nicht mehr zum Arbeiten an sich komme.