Fasten: Veränderung auf Zeit (Taskinator 6)

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Das erste Mal seitdem ich als Drittklässler im Kommunionsunterricht war, versuche ich, wieder zu „Fasten“.
Will heißen: Für eine Zeitspanne auf etwas verzichten, was zur Gewohnheit geworden war.
Ich kann mich nicht einmal mehr daran erinnern, wie es damals funktioniert hat.

Ich habe mir vorgenommen, sechs Wochen auf Alkohol zu verzichten.
Die Hypothese ist, dass mir das nicht besonders schwer fällt, aber die Gewohnheit bestand halt in dem Bier nach dem Sport oder den Wein mit der Ehefrau zum Lesen am Abend.

Der Vorteil des zeitlich begrenzten Verzichts ist so psychologisch wie sozial:
Psychologisch kann man sagen „Ich gebe es ja auch nicht ganz auf, nur für ein paar Wochen.“, und einem latenten sozialen Druck kann man begegnen mit einem „Ich haben mir vorgenommen, sechs Wochen lang dies oder jenes zu lassen.“

Und wenn es schief gehen sollte, ist man ja auch nicht ganz gescheitert und kann nach sechs Wochen neu anfangen (oder schon früher).
Wenn es aber klappt und Sie eine positive Veränderung verspüren, dann ist es ja nicht ausgeschlossen, dass sich Ihr Verhalten auch langfristig diesem positiven Gefühl anpasst, das Sie sich nun ‚erfastet‘ haben.

Ich jedenfalls habe nach weniger als einer Woche „fasten“ schon deutlich abgenommen wo vorher das Gewicht stagnierte.

Wichtig: Sie müssen ja diese „Aktion“ nicht auf die Fastenzeit beschränken und können so mehrmals im Jahr posituve Veränderungen anstoßen.

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